VITAMIN D-MANGEL-THERAPIE

– nicht nur im Herbst wichtig!

Zwei Vitamine gibt es die in der Gesellschaft als sehr umstritten gelten. Das ist zum einen das „Vitamin-B“, das so manchem die eigene Karriere enorm erleichert oder womöglich stark erschwert hat und ein echtes Vitamin – das Vitamin D. Dem nämlich wird zwar viel Gutes nachgesagt, dennoch wird dessen Gabe und ein möglicher Mangel nach wie vor (wie auch die Vetternwirtschaft) noch all zu gerne heiß diskutiert.

Kein Wunder also, dass auch wir schon öfter zu diesem Thema befragt worden sind. Und ja – tatsächlich kennen wir uns ganz gut aus mit Vitamin D und diskutieren gerne mit.
Wir stehen auf der Pro-Vitamin-D-Seite und das aus gutem Grund:

Vitamin D Mangel bekämpfen mit Vitamin D Therapie

„Du bist nicht du, wenn du Vitamin-D-Mangel hast!“

Ein Mangel an Vitamin D zeigt sich deutlich, zumindest für uns – denn wir wissen ihn zu erkennen.
Der Laie aber bringt die Symptome nicht immer mit einem Vitamin-Mangel in Verbindung:

  • allgemeine Leistungsminderung, Schwächegefühle
  • Muskelkrämpfe (beispielsweise in den Waden)
  • Muskelverspannungen meist im Nacken und Rücken
  • Muskelzittern z.B. an Oberschenkeln
  • Sonnenallergie
  • Augenlidzucken
  • Fingernägel brechen leicht oder haben weiße Flecken
  • Antriebslos, müde, traurig
  • Schwindel bei körperlicher Anstrengung
  • Kopfschmerz bei körperlicher Anstrengung
  • Gelenkschmerzen, z.B. Knieschmerzen bei Jugendlichen
  • Ganzkörperbeschwerden (Osteomalazie)
  • Infektanfälligkeit
  • Schlafstörung
  • Nervosität, Konzentrationsmangel
  • Winterdepression und Frühjahrsmüdigkeit
  • Allergien

A, B, C, D – Was ist das denn für ein Vitamin?

Ohne Sonne geht in unserem Körper bezüglich Vitamin D gar nichts! Vitamin-D – das Sonnenvitamin – wird nämlich nur mit Hilfe des Sonnenlichts in der Haut aus der Vorstufe 7-Dehydrocholesterin über die Zwischenstufe Provitamin-D3 gebildet. Provitamin-D3 wird durch Körperwärme in Vitamin-D3 (Cholecalciferol) umgewandelt. Und hier ist schon der Haken! Das Thema mit der Sonne.

Von vorn und hinten und das mindestens eine Stunde – und danach nicht duschen!

Ein Schelm wer nun zweideutig denkt…
Unter idealen Strahlungsverhältnissen (hoher Sonnenstand, saubere Luft, Ganzkörperbesonnung) können täglich maximal 20.000 Einheiten an Vitamin D gebildet werden, wenn – und nur dann – der gesamte Körper von vorn und hinten je eine halbe bis ganze Stunde der Sonne ausgesetzt wird. Eine Verlängerung des Sonnenbades bringt keinen weiteren Gewinn an Vitamin D.

Dazu kommt aber schon wieder ein Problem: Natürlich gehört Sonnenmilch zum Sonnenbaden. Die Verwendung von Sonnenschutzmittel aber blockiert die Vitamin-D-Bildung nahezu vollständig, weil die UVB-Strahlung an der Hautoberfläche ausgefiltert wird.

Vitamin D – das Sensibelchen – macht es unserem Körper wirklich schwer: Selbst wenn man sich besondere Mühe gibt – es dauert wahnsinnige 48 Stunden, bis Vitamin D von der Haut aufgenommen wird und ist noch dazu fettlöslich. Wer sich also nach dem Sonnenbad duscht… Pech gehabt! Diesen Effekt hat man während einer im Journal of Clinical Endocrinology And Metabolism veröffentlichten Studie bei Surfern und Windsurfern in Hawaii festgestellt: getestete Surfer mit freiem Oberkörper hatten trotz zahlreicher Stunden unter der prallen Sonne kaum Vitamin D im Körper. Windsurfer hingegen, die zum einen häufig Neopren trugen und deutlich seltener ins Wasser fielen, hatten einen deutlich höheren Vitamin D – Spiegel.

Braune Haut = gute Vitamin-D-Versorgung?

Eine gebräunte Haut ist leider noch lange kein Beweis für einen guten Vitamin-D-Spiegel, weil die Pigmentierung der Haut auch durch UVA-Strahlung angeregt wird (Sofortpigmentierung im Gegensatz zur anhaltenden Spätpigmentierung durch UVB).

Vitamin-D-Mangel gilt fast als vorprogrammiert

Gut mit Vitamin-D versorgt sind wir fast nie. Denn in unserem Leben gibt es nur all zu oft Phasen in denen der eigene Körper so gut wie keine Chance hat sich selbst mit Vitamin-D zu versorgen.

im Winter

Bei niedrigem Sonnenstand im Winter muss die Strahlung einen langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegen. Die Sonne strahlt nur schwach und die UVB-Strahlung wird vollständig ausgefiltert. Deshalb ist es in Deutschland von Oktober bis März nicht möglich, mit Hilfe der UVB-Strahlung Vitamin D in der bestrahlten Haut zu bilden.
Erst bei einem Sonnenstand von über 45° ist die UVB-Strahlung stark genug, um in der besonnten Haut eine wirksame Vitamin-D-Bildung anzuregen. Je höher die Sonne steht, desto intensiver ist die UVB-Strahlung. Deshalb sollte stets die solare Mittagszeit zum Sonnenbaden genutzt und möglichst der ganze Körper der Sonne ausgesetzt werden.
Am besten sind die Sonnentage mit strahlend blauem Himmel. Denn bei klarer Luft ist die UVB-Strahlungsintensität am höchsten.

im Herbst & Frühjahr

In Süddeutschland dauert der Winter ohne Vitamin-D-Bildung fünf Monate, in Norddeutschland sogar sechs Monate. Bei atmosphärischer Trübung und Belastung durch Luftschadstoffe wird UVB-Strahlung noch stärker ausgefiltert, weshalb sich in Großstädten und Ballungsgebieten der Winter ohne Vitamin-D-Bildung zusätzlich verlängert.
Auch im Frühjahr gibt es nur wenige Tage, an denen mittags ein vitamin-D-wirksames Sonnenbad genommen werden kann.

im Alter

Im Alter wird es noch schwieriger. Denn mit der Zeit lässt auch noch die Fähigkeit des Körpers nach, durch Sonneneinstrahlung Vitamin D herzustellen, wodurch ältere Menschen besonders gefährdet sind, einen Mangel zu erleiden – und die entsprechenden Symptome werden nur allzu leicht dem fortgeschrittenen Alter zugeordnet, obwohl sie vielleicht vermeidbar wären.

Unsere geographische Lage und unsere Lebensweise sowie der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln begünstigen einen Vitamin D Mangel. Obwohl nach aktuellen Studien der Referenzwert für Vitamin D mit 20-40ng/ml viel zu niedrig ist (wohl weil er sich nur auf das Risiko des Auftretens einer Osteoporose, dem Knochenschwund bezieht) erreichen fast 50% der Untersuchten weltweit noch nicht einmal diesen Wert.

Vitamin-D und die Frauen

Frauen und die Hormone – das ist ja so ein Ding für sich. Der Zyklus einer Frau hat enormen Einfluss auf das allgemeine Befinden. Zu allem Überfluss hat unser Befinden und Lebenswandel aber auch Einfluss auf den Zyklus. Hier kann ein ganz schön fröhliches PingPong-Spiel entstehen und es gerät alles ganz schön ins wanken. Nun gibt es Hinweise, dass auch Vitamin D bzw. ein Mangel Einfluss auf den Hormonhaushalt hat.

In wie fern? Vitamin D ist verantwortlich dafür, dass unser Körper Calcium aufnehmen und verwerten kann. Calcium wiederum sorgt für die Ausschüttung von Hormonen. Ein bisschen knapp erklärt? Tatsächlich ist es so einfach und doch so wichtig.

Gerade Frauen höheren Alters sind damit doppelt von einem Vitamin D-Mangel betroffen: Nicht nur, dass durch fehlendes Calcium der Hormonhaushalt völlig ausflippt, es benötigt auch für die Erhaltung einer gesunden Knochenstruktur besonders viel Calcium.

Greifen Sie Ihrem Körper unter die Arme. Füllen Sie Ihre Speicher bei einem Vitamin D Mangel dank gezielter Therapie selbst auf!

Seit 2009 haben wir bei über 2000 Patienten mit Vitamin D Mangel behandelt – wir haben also Erfahrung. Sofern Sie bei sich oder bei Menschen in Ihrem Leben entsprechende Symptome feststellen, können wir mittels eines Bluttests den Vitamin D Spiegel bestimmen. Im Rahmen unserer Stoffwechseloptimierung messen wir den aktuellen Wert, berechnen den  Bedarf, empfehlen geeignete Präparate und kontrollieren den Therapieerfolg. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie am besten direkt hier einen Therapie-Termin.

Lassen Sie sich von unseren geschulten Mitarbeitern beraten

Kosten: 45 Euro für Anamnese und Befund zzgl. Laborkosten (variabel)

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